schulbezogene Jugendarbeit
Im Bereich der schulbezogener Sozialarbeit begegnen sich Schule und Jugendhilfe als gleichberechtigte Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Begründung schulbezogener Sozialarbeit liegt in den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, da die Ansprüche an Familien und Kinder, die Schule und auch an die Jugendhilfe gewachsen sind. Schlagwörter sind hier Pluralisierung, Individualisierung und Enttraditionalisierung. Durch die erhöhten Sozialisationsanforderungen gelangt die Schule immer mehr an ihre Grenzen. Der Bedarf an Beratungskompetenz, Integrationsleistungen im Einklang mit der Prävention und Intervention steigt zunehmend. Mit unserer Arbeit wollen wir vor allem Kinder und Jugendliche unterstützen ihren schulischen und persönlichen Alltag zu meistern, denn hier liegen nicht selten die Ursachen für Schulverweigerung. Weitere Ursachen für Schulverweigerung können sein:
- Überforderung
- Unterforderung
- Fehlende soziale, sprachliche und kulturelle Integration von Kindern aus Migrantenfamilien
- Fehlende Integration einzelner in die Klassengemeinschaft
- Mangelnde Zukunftsperspektiven
- Fehlende Motivation
- Familiäre Probleme
- Angst
Aus den Ursachen ableitend legen wir unserer Arbeit einen weitgefassten Präventionsbegriff zugrunde, der sich auf die Stärkung der Kinder und Jugendlichen sowie auf die Beratung und Unterstützung von Lehrern und von Eltern bezieht. Schulbezogene Sozialarbeit bedeutet für alle Beteiligte einen Entlastung im Alltag und eine Erweiterung der Handlungskompetenz.
Ansprechpartnerin: Brita Zippel
Die Prävention
Es ist wichtig, dass Kinder frühzeitig Werte und Normen vermittelt bekommen, die sie verstehen und im sozialen Umfeld anwenden können. Hierbei ist der Besuch von Kindergarten und Schule ebenso wichtig, wie das Kinder stark machen für die eigene Zukunft.
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Kinderministerium, einem Angebot des Bundesfamilienministeriums.
Den Blick schärfen für das Erkennen eigener Stärken und Schwächen, die soziale Integration aller Kinder ist Hauptanliegen unseres Angebotes. Kinder und Jugendliche sollen eine eigene Meinung haben und dem Andersdenkenden mit Toleranz gegenüber treten.
Mit der Prävention möchten wir zur demokratischen Willensbildung beitragen und mittels Information und Kursangebote Regeln als tragfähige und soziale Orientierungsmuster erkennen.
Die Präventionsveranstaltungen können als Einzelveranstaltungen oder auch innerhalb einer Projektwoche durchgeführt werden. Dieses ist sowohl in der eigenen Einrichtung, aber auch hier im Kinderhaus BLAUER ELEFANT möglich.
Ansprechpartnerinnen:


